FAQ – Häufig gestellte Fragen

Installation

Kategorie: Installation

Das EMS hat Tools an Bord, die bei der Einrichtung helfen können, die nötigen Daten zu ermitteln. Dazu müssen Sie sich auf das System einloggen. (Hinweis: bei der Demo geht das normalerweise nicht, da Sie die dazu notwendigen Login-Daten nicht haben. Diese erhalten Sie bei einem Kauf des Systems.)

Mit mbpoll können Sie ein Gerät über die Modbus-Schnittstelle auslesen.
Rufen Sie mit mbpoll -h den Hilfetext auf.
Suchen Sie aus der Anleitung des Herstellers ihres Gerätes ein Modbus-Register heraus, bei einem Sungrow SHRT wäre das z.B. 13000. Bei vielen Geräten müssen Sie „Eins“ abziehen, so auch im Beispiel.

Benutzen Sie die Option -p, wenn Sie einen anderen TCP-Port als den üblichen 502 abfragen wollen. Einige Geräte benutzen 1502.
Mit -a müssen Sie die Modbus-ID des Gerätes angeben, das Sie anfragen. Oft ist das die 1, aber jeder Hersteller handhabt das verschieden, Kostal vergibt bei seinen Wechselrichtern z.B. die 71.
Bei Datenloggern, die dafür ausgelegt sind, Daten von verschiedenen Wechselrichtern einzusammeln, ist es häufig so, dass der Datenlogger für jedes Gerät, dessen Daten gesammelt werden, eine eigene Modbus-ID verwendet. In solchen Fällen müssen Sie die entsprechende ID des Gerätes angeben.

Mit -r nennen Sie das Register, das ausgelesen werden soll. Um wie im Beispiel „Eins“ abziehen, gibt es die Option -0.
Bei größeren Zahlen-Werten, die sich auf mehrere Register bzw. Bytes verteilen, gibt es verschiedene Datenformate, das höherwertige Byte kann zuerst oder zuletzt stehen. Probieren Sie im Zweifelsfall die Option -B um zu tauschen.
Die Option -1 macht genau eine Abfrage, ohne die Option wird laufend gefragt.
Mit -t legen Sie den Datentyp fest, -r 13000-t 4 beispielsweise interpretiert das Register 13000 als 16-Bit-Ganzzahlwert, -t 4:int würde die Register 13000 und 13001 als 32-Bit-Ganzzahlwert auslesen.
4 bezeichnet dabei die Holding Register, normalerweise sind nur solche für Sie von Interesse.

Insgesamt würde das Beispiel für eine Abfrage des Sungrow Wechselrichters also z.B. so aussehen:
mbpoll -a 1 -r 13000 -0 -1 -t 4 192.168.178.100.

Einen Kostal mit Modbus-ID 71 können Sie wie folgt abfragen:
mbpoll -a 1 -r 56 -0 -1 -t 4 192.168.178.100
(Register 56 ist der Wechselrichter Status, eine – nicht die einzige – mögliche ‚gesunde‘ Antwort wäre ‚6‘).

Das folgende Beispiel zeigt, wie man in einer typischen Installation mit einer Fritzbox als Router prüft, welche IP-Adressen einen Modbus-Zugang anbieten.
Fritzboxen vergeben IP-Adressen aus dem Bereich 192.168.178.xx. In diesem Beispiel werden ein Sungrow SH10RT Wechselrichter mit einem WLAN- und einem Ethernet-Anschluß sowie ein Elfin Adapter gefunden, der die serielle Modbus-Schnittstelle einer Wärmepumpe auf WLAN bzw. IP umsetzt:

admin@smarthouse:~ $ nmap -P0 -p502 --open 192.168.178.1-254
Starting Nmap 7.80 ( https://nmap.org ) at 2023-09-11 15:08 CEST
Nmap scan report for rakmodule-775118.fritz.box (192.168.178.70)
Host is up (0.0081s latency).
PORT STATE SERVICE
502/tcp open mbap
Nmap scan report for sh10rt.fritz.box (192.168.178.71)
Host is up (0.0025s latency).
PORT STATE SERVICE
502/tcp open mbap
Nmap scan report for HF-EW11.fritz.box (192.168.178.99)
Host is up (0.0094s latency).
PORT STATE SERVICE
502/tcp open mbap

Nmap done: 254 IP addresses (254 hosts up) scanned in 2.54 seconds

Tipp:
Die Verarbeitung großer Zahlen handhaben verschiedene Geräte oft abweichend vom Standard, ein prominentes Beispiel ist das Kostal Smart Energy Meter KSEM.
(für weitere Informationen googeln Sie unter dem Stichpunkt ‚little endian‘ bzw. ‚big endian‘).

Wenn Werte scheinbar wahllos umherspringen, dann ist das meist ein Indikator dafür, dass es bei dem Gerät so ist (vorausgesetzt, die ausgelesene Register-Nummer stimmt – denken Sie an die Möglichkeit, ‚Eins‘ abziehen zu müssen, s.o.) und Sie den alternativen Verarbeitungsmodus probieren sollten.

Bei mbpoll geht das mit der -B Option.

Wenn Ihre Wärmepumpe das SGready Siegel hat, finden Sie die Anschlüsse in der Installationsanleitung Ihres Gerätes erklärt. Für andere Geräte lässt sich diese Frage naturgemäß nicht pauschal beantworten.
Grundsätzlich können Sie aber bei jeder einigermaßen neuen Wärmepumpe davon ausgehen, dass diese einen Smart Grid ready Anschluss besitzt oder zumindest Anschlüsse, die denselben Zweck erfüllen.

Im Prinzip bedarf es zur Steuerung der Heizung durch unser EMS nur zweier elektrischer Eingänge:
Ein Eingang, bei dem NICHT geheizt wird, wenn das Signal anliegt sowie
Ein Eingang, bei dem VERSTÄRKT geheizt wird, wenn das Signal anliegt

Der erstere ist der wichtigere der beiden und oft auch unter dem Namen „EVU-Sperre“ o.ä. vorhanden.
Das meiste Geld sparen Sie bereits, wenn Sie einen dynamischen Tarif nutzen und diesen „Heizen jetzt sperren“ Eingang mit einem Aktor verdrahten und so elektrisch mit dem EMS verbinden.
Der zweite Anschluss ist optional. Sie können unser EMS auch ohne einen solchen erfolgreich zum Sparen durch Verschieben der Heizzeiten einsetzen.

Die meisten SGr- und auch anderen Anschlüsse sind potentialfrei ausgeführt, d.h. Sie müssen eine Stromquelle anschließen. Ob das Netzspannung sein muss oder ob auch eine 12 oder 24 VDC Gleichspannung, hängt vom Gerät ab.
Denken Sie aber unbedingt daran, wie gefährlich elektrischer Strom in jedem Fall ist!
Überlassen Sie das Anschließen einer Elektrofachkraft.

Kategorie: Installation

Das ist eine häufige, aber nur sehr schwierig zu beantwortende Frage.
Im Prinzip: nein. Aber es gibt eine Reihe von Möglichkeiten.

Sie können die Flexibilität des in unserem EMS mitgelieferten openHAB nutzen, um eigene Heimautomatisierungen zu bauen oder um Messwerte per z.B. MQTT an Ihr Heimautomations-System zu publizieren oder von dort zu erhalten.
Wenn Sie bereits einen weiteren eigenen Rechner mit einer openHAB-Instanz besitzen, können Sie diese mithilfe des openHAB remote bindings mit dem EMS koppeln, dann können Sie auch wechselseitig auf die am jeweils anderen System eingerichteten Geräte zugreifen.

Unser EMS implementiert eine fest ablaufende Logik, die nicht veränderbar ist. Wir können das zuverlässige Funktionieren unseres EMS nur gewährleisten, wenn nicht manipulierend in diese Steuerlogik eingegriffen wird. Technisch mag das in einzelnen Fällen funktionieren, in anderen wird es zu Fehlfunktionen führen, aber immer sind solche Eingriffe außerhalb unserer Sichtbarkeit und unseres Wirkungsraumes und die Verantwortung dafür liegt allein bei Ihnen als Kunde. 
Kopplungen mit anderen Heimautomations-Systemen auf Ebene der Steuerlogik werden von uns nicht unterstützt, insbesondere nicht mit dort bereits enthaltenen oder gewünschten Logiken bzw. Funktionsweisen.
Unsere interne Logik kann sich mit jedem Weiterentwicklungsschritt unserer EMS-Software ändern. Erweiterungen wie eigene Regeln funktionieren nach kommenden Softwareänderungen in der Regel weiter, garantiert wird es aber nicht. Und auch nicht von uns unterstützt im Sinne von Support, den wir bei etwaigen Problemen kostenfrei bieten.
Erfahrungsgemäß führen Versuche, unterschiedliche Softwareprogramme mit ihren divergierenden Funktionslogiken zusammenzuschalten, nur zu frustrierenden Fragestunden und Diskussionen und zum Streit darüber, welche Steuerlogik denn eigentlich ‚die richtige‘ ist.

Eine richtige Integration kann nur mit individueller Beratung erfolgen und kostet viel Zeit.
Wir sind aber kein Integrator, der diese Kosten in Rechnung stellt, und auch kein Handwerksbetrieb, der dies in seinen Gerätepreisen verstecken kann.
Das ist etwas, das wir im Rahmen eines derart günstigen Produktes nicht unentgeltlich leisten können.
Sie können im Zuge der Konfiguration via Pauschale gerne Fragen dazu stellen und wir werden sie Ihnen so gut es uns möglich ist beantworten, aber im Zusammenhang mit anderen HA-Systemen, Geräten und vor allem Logiken, die wir zudem nicht einmal kennen, sind die meisten Fragen zu komplex, als dass man sie nebenbei klären könnte.
Der riesige Funktionsumfang des zugrundeliegenden openHAB Systems gehört NICHT zum EMS-Produkt, ebenso wenig wie die Dokumentation der EMS-internen Logik, insoweit sie nicht in der offiziellen Dokumentation enthalten ist.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns vorbehalten, Aufwände zum Stundensatz von z.Zt. 85,- € in Rechnung zu stellen, wenn Sie außerhalb der Installation entsprechende Support-Anfragen stellen oder Fehler melden, die im Zusammenhang mit derartigen nicht von uns gedeckten Bedingungen stehen.

Kategorie: Installation

Nein, unser EMS ist ausschließlich als Software-Image für Raspberry Pis erhältlich.
Es ist als Appliance konzipiert, also als Kombination aus Anwendung und mitgeliefertem Betriebssystem, die zum alleinstehenden Betrieb auf einer ganz bestimmten Hardware abgestimmt wurde und nur so von uns unterstützt wird.

Dabei gibt nicht Frage den Ausschlag, ob das technisch funktionieren würde, sondern das Sicherstellen der gesamten Funktionalität, die rechtliche Seite der Gewährleistung ebenso wie Aspekte der Ausfallsicherheit und Wartbarkeit.
Die Funktionsfähigkeit von Steuerungen wie dieser können wir nur auf der Hardware und dem Betriebssystem sicherstellen, für die wir es entwickelt und mit denen wir es selbst getestet haben.
Gemeinsame Hard- und Software schafft Abhängigkeiten und in der Haustechnik ist das Sparen am falschen Ende.
In der Lieferanten-Kunden-Beziehung, die Sie mit uns eingehen, ist uns eine gute Abgegrenzung wichtig, wer für das Funktionieren welcher Geräte und Funktionen verantwortlich ist inkl. Wartung, Updates etc.
Macht man das nicht eindeutig und von Beginn an, dann kann es künftig bei allen möglichen Anlässen schnell gegenseitige Verantwortungszuweisungen und Stress geben, was wir natürlich vermeiden möchten.

Kategorie: Installation

Es kommt darauf an. Das EMS muss bestimmte Werte wie Verbrauch und Netzeinspeisung auslesen können. Dazu benötigt es ein eigenes Meter, d.h. einen zusätzlichen Zähler hinter dem Netzeinspeisepunkt, der die Ströme aller 3 Phasen des Haushaltsanschlusses erfasst. Bei neueren Solaranlagen wird dieser inzwischen normalerweise gleich mit verbaut, insbesondere wenn Sie eine Batterie nutzen. Bei älteren Installationen fehlt er oft, kann aber von Ihrem Elektriker bzw. Solarteur nachgerüstet werden. In der Regel wird er ein zum Wechselrichter kompatibles Gerät vom selben Hersteller empfehlen.
Es gibt aber auch universell einsetzbare Geräte zur Nachrüstung wie z.B. den Shelly 3EM, den auch Ihr Haus-Elektriker einbauen kann. In der EMS Produktdokumentation sind weitere Möglichkeiten aufgeführt. Sie sind also nicht zwingend auf Ihren Solarteur angewiesen.
Wenn Sie auch Ihre Wärmepumpe steuern möchten, bedarf es der Installation eines Aktors an den SGready-Schalteingängen. Diese nutzen in der Regel Niedervolt-Anschlüsse, so daß Sie die Installation selbst vornehmen können. Wir empfehlen jedoch IMMER, Elektroarbeiten nur von geprüften Elektrofachkräften ausführen zu lassen.
Wenn Sie auch einen Tibber Stromvertrag mit stündlich wechselnden Preisen abgeschlossen und dazu den „Pulse“ installiert haben, kann unser EMS darüber Ihren digitalen Zähler auslesen und Sie benötigen kein weiteres Meter.

Kategorie: Installation

Das EMS greift auf die IP-Adresse des Wechselrichters zu. Wenn dieser nicht mit dem Meter per Modbus-Kabel verbunden ist und das Auslesen übernimmt, muss das EMS auch das Meter über dessen IP-Adresse nochmal einzeln auslesen.
Dazu müssen Sie die Geräte mit Ihrem (W)LAN, also Ihrem Hausnetz, verbinden.
Wenn die Geräte weder über Ethernet noch über WLAN einen IP-Anschluss besitzen, müssen Sie einen RS485-WLAN-Adapter installieren, siehe dazu auch die entsprechende Frage im FAQ.

Viele Wechselrichter erlauben die Abfrage der Werte nicht ohne Weiteres und müssen erst von Ihrem Solarteur oder Elektriker dahingehend freigeschaltet werden. In der EMS Produktdokumentation ist für einige bekannte Modelle aufgeführt, wie das dort geht.

Wärmepumpen werden mithilfe eines Aktors über die Smart grid ready Schnittstelle (das sind zwei elektrische Kontakte) gesteuert. Dafür müssen Sie einen Aktor wie z.B. hier beschrieben installieren bzw. von Ihrem Haus-Elektriker installieren lassen.

Hier finden Sie ein Dokument, das Ihnen helfen soll, eine Übersicht über die relevanten Gerätedaten zu erfassen.

Kategorien: Installation Produkt

Unser EMS ist ein reines Software-System.
Die Hardware bitten wir Sie selbst beizusteuern, sie ist überall im Internet günstig erhältlich.

Für den Fall, dass Sie nach dem Test so zufrieden mit unserem Produkt sind, dass Sie es erwerben wollen, können Sie nach dem Kauf einer Lizenz das System direkt weiternutzen.
Ansonsten können Sie die Hardware auch vielfältig anders nutzen oder an den Händler zurückgeben.

Die Software und alles Weitere zur Installation erhalten Sie unter /download-ems.

Testdauer und -umfang

Sie können die Testversion etwa einen Monat lang testen. In aller Regel sollte das genügen, um herauszufinden, ob die wichtigsten Ihrer Haustechnikkomponenten mit unserem EMS zusammenarbeiten und um sich ein Bild über die Leistungsfähigkeit des Systems zu machen.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie einen längeren Testzeitraum wünschen.

Unterstützung benötigt?

Wenn Sie mit der Konfiguration unserer Testversion Schwierigkeiten haben, melden Sie sich bei uns und wir versuchen Ihnen zu helfen. Bitte haben Sie allerdings Verständnis dafür, dass wir unentgeltlich nicht dabei helfen können, das System vollumfänglich aufzusetzen. Daher sind in diesem Rahmen keine Beratungsleistungen möglich und wir beschränken uns auf das Allernötigste, um das System zum Laufen zu bringen.
Wenn Sie eine vollwertige Installations-Dienstleistung wünschen, erwerben Sie diese bitte zum Pauschalpreis von z.Zt. 119,- €.

Nennen Sie uns bei Kontaktaufnahme bitte die Support-VPN IP-Adresse (wird unter EMS Optionen – System angezeigt) und schicken Sie uns die e Konfigurationsdatei bitte so weit wie sinnvoll ausgefüllt mit.
Sollte Ihnen an dieser Stelle keine IP-Adresse angezeigt werden, versuchen Sie hiermit den VPN-Zugang zum Laufen zu bringen.

Installation

Nach erfolgreicher Installation können Sie unter http://smarthouse:8080/ auf das EMS zugreifen (oder statt smarthome der entsprechenden IP-Adresse).
Alle für den Test nötigen Einstellungen sollten sich über das Optionen-Menü vornehmen lassen.
Der Zugriff auf das zugrundeliegende Smart Home System ist im Rahmen des Testes nicht möglich.
Das Passwort für den Vollzugriff auf alle Menüpunkte gibt es daher auch erst beim Kauf.

Grundsätzlich gilt ab jetzt: lassen Sie den Rechner bitte laufen. Das EMS ist ein komplexes Computersystem und verträgt es nicht gut, wenn man es einfach aus- und wieder einschaltet.
Fehlfunktionen beheben Sie damit übrigens auch nie.
Sollte das sich mal nicht vermeiden lassen, dann fahren Sie den Rechner bitte herunter, indem Sie über die EMS Optionen unter System „Rechner AUS“ auswählen (ein zweites Mal zur Bestätigung klicken).
Dort finden Sie auch Schaltflächen, um den VPN-Zugang und verschiedene Teilkomponenten des EMS zurückzusetzen, wenn Sie im späteren Verlauf damit Schwierigkeiten haben sollten.

Der zweite Tipp ist: Gemach! Bitte nicht wild herumklicken und sofortige Effekte erwarten.
Richten Sie zuerst Ihre Geräte im EMS ein, bevor Sie versuchen, irgendwelche Komponenten neu zu initialisieren oder zurückzusetzen oder andere Einstellungen auszuprobieren.
Ohne vollständige vorherige Einrichtung macht das keinen Sinn und wird nicht funktionieren.

Konfigurieren Sie Ihre Geräte

Unser EMS ist ein System mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Davon ist es abhängig, welche Einstellungen Sie in den EMS Optionen vornehmen müssen, bevor das System an die Arbeit gehen kann. Bitte nehmen Sie sich vor den ersten Konfigurationen einen Moment Zeit für die Planung und schreiben auf, was Sie über die beteiligte Haustechnik wissen.
Wir dokumentieren unsere Installationen mit einer Vorlage, die wir unsere Kunden ausfüllen lassen.
Das erleichtert die weitere Kommunikation enorm und bewährt sich immer wieder, entsprechend bitten wir Sie um Ausfüllen und Mitschicken der Übersicht, wenn Sie Nachfragen an uns richten.

Damit die meisten Werte überhaupt und richtig angezeigt, muss unser System so konfiguriert werden, dass es die bei Ihnen vorhanden Haustechnikgeräte auslesen kann. In einigen Fällen müssen die Geräte zuerst so eingerichtet werden, dass sie das zulassen.
Füllen Sie bitte vor allem den Reiter „Energiemanagement“ in den EMS Optionen so weit Ihnen bekannt aus. Eine Starthilfe und hoffentlich hilfreiche Hinweise zu Ihrem Wechselrichter finden Sie hier in der Dokumentation und im Besonderen, wie man Modbus-Kommunikationsprobleme lösen kann.

Wo kommt der angezeigte Verbrauch her? Ich habe doch gar kein Auto …

Wenn Sie unser System frisch installiert haben und das erste Mal die Energieübersicht sehen, werden etwa 4 kW Verbrauch angezeigt. Das liegt daran, dass zu Demonstrations-Zwecken standardmäßig ein „Pseudo-“ E-Auto voreingestellt ist. Sie beenden den Spuk, wenn Sie in den EMS-Optionen unter „E-Auto“ ein anderes Modell oder dort „keine“ als Wallbox auswählen.

Kategorie: Installation

Die Hardware erwerben Sie selbst.
Bei einem Raspberry handelt es sich um einen weltweit viel millionenfach produzierten Kleincomputer. Wir arbeiten daran, ein passendes Paket durch Handelspartner anzubieten (sobald dies möglich ist, werden wir hier darauf verweisen, bis dahin müssen Sie die Hardware selbst erwerben.)
Im Internet gibt es eine Vielzahl Bezugsquellen. Ihr Vorteil dabei ist, dass Sie die Komponenten auch einzeln und dort bestellen können, wo sie aktuell am günstigsten und vor allem rechtzeitig lieferbar sind.
Wir empfehlen einen Raspberry Pi 4 oder 5 mit 2 oder 4 GB RAM. Ein gebrauchter Raspberry Pi 3 tut’s aber auch.
Kaufen Sie eine SD-Karte mit „Endurance“ Namenszusatz, die es von allen großen Herstellern gibt, und nehmen Sie gleich eine weitere auf Vorrat. Optional können Sie einen billigen USB-Kartenleser dazunehmen. Damit können Sie die Karten später im Betrieb ’spiegeln‘, sodass der Ersatz jederzeit einsatzbereit ist, wenn die interne Karte doch mal ausfallen sollte.

Raspberries werden normalerweise ’nackt‘ verkauft. Bestellen Sie auch ein Netzteil und ein passendes Gehäuse dazu. Für die Stromversorgung können Sie auch einfach ein altes Handy-Ladegerät nutzen
(für einen RPi 4 oder 5 benötigen Sie einen USB-C-Anschluss, für ältere Geräte Micro-USB).
Das Gehäuse sollte kein Hutschienen-kompatibles Gehäuse zu sein. Die sind nicht nur schwer zu bekommen, und man kommt damit auch nur in die Versuchung, das Gerät im Elektroverteilerschrank zu platzieren, was ein Fehler wäre.
(und auch wenn viele Elektriker Ihnen an dieser Stelle gern vorschnell etwas von ‚Bastelei‘, ‚Pfusch‘ und ‚fachmännischer Installation‘ o.ä. erzählen:
Geräte mit WLAN und anderen Funkschnittstellen gehören einfach nicht in den Schaltschrank, außer Sie können ihn dort per Ethernet anschließen. Eine solche Möglichkeit haben aber die allerwenigsten.
Ansonsten ist das ein Garant für Empfangs- und Kommunikationsprobleme).
Haben Sie keine Verkabelungsmöglichkeit, geht es auch per WLAN, aber achten Sie auf die Signalstärke.

Nach der Installation der Demo sollte Ihre Rechner sich mit dem storm.house Support-VPN verbinden. Von dieser Zugangsmöglichkeit hängt es ab, wie wir Sie im Weiteren unterstützen können.
Nennen Sie uns bitte die VPN-IP-Adresse, die Sie im Normalfall in den EMS Optionen unter dem Reiter System als Support VPN IP finden.
Sollte dort nichts, „NULL“ oder eine Fehlermeldung angezeigt werden, müssen wir das Gerät zuerst ins VPN bekommen, was durch pures Hin- und Herschicken von Mails zu einer zähen Aufgabe wird.
Zuvor gibt es aber eine Reihe von Dingen, die Sie selbst ausprobieren können:
Je nach angezeigter Fehlermeldung können Sie versuchen, die Schaltflächen VPN Login neu oder VPN Reset zu nutzen. Wenn Sie im „Support VPN“ Feld einen Link angezeigt bekommen der auf ein erforderlich Login hinweist, dann natürlich erste Schaltfläche.
(Zur Sicherheit müssen Sie zum Ausführen ein zweites Mal zum Bestätigen klicken, ehe der Timer abläuft).
Bitte nicht hektisch Schaltflächen klicken, klicken Sie nur eine der beiden Optionen und warten Sie zwischen Versuchen mindestens 30 Sekunden auf eine Reaktion der Anzeige.
Einen Rechner Neustart können Sie sich in der Regel sparen. In jedem Fall sollten Sie das nur als letztes probieren.
Die vielversprechendere und zumindest relativ schnell durchführbare Möglichkeit ist eine Neuinstallation der Demo. Ein neues Image brauchen Sie dafür normalerweise nicht herunterzuladen. Flashen Sie das Image einfach erneut auf die SD Karte und starten Sie den Raspberry damit wie in der Installationsanweisung beschrieben.

Sollten alle diese Versuche nicht von Erfolg gekrönt sein, melden Sie sich bitte mit einem Screenshot der „System“-Seite per E-Mail bei uns.

Um per Webbrowser oder mit einer Handy-App auf Ihr Energiemanagement-System zugreifen zu können, sollten Sie einen Account bei myopenHAB registrieren.
Die „UUID“ und das „secret“ welche Sie dabei angeben müssen, finden Sie in den EMS-Optionen unter „System“.
Nach der Registrierung können Sie über die vorgenannte URL sicher von unterwegs auf Ihr System zugreifen. Denken Sie daran, die Zugangsdaten im Browser abzuspeichern.
Sie können auch die openHAB App aus den App-Stores für Android bzw. Apple installieren und o.g. Zugangsdaten dort hinterlegen.

Ersatz für den Raspberry Pi oder die SD-Karte können Sie sich frei im Internet besorgen und installieren.

Wenn Sie die EMS-Software neu installieren müssen, können Sie das aktuellste Software-Image hier
herunterladen. Schalten Sie das System durch Eintragen der Lizenzdaten in den EMS-Optionen unter „System“ frei. Der Lizenzschlüssel lag Ihrer Rechnung bei.

Im smart-house-config Tool finden Sie die Menüoptionen 50/51 zum Erstellen einer Konfigurations-Sicherung, sowie um diese wieder einzuspielen.
Wenn ihr System funktioniert, machen Sie unbedingt ein solches Backup, um im Fall der Fälle darauf zurückgreifen zu können. Dieses finden Sie unter `/var/lib/openhab/backups`, von dort können Sie es mit Tools wie z.B. winscp abholen. Sie können mit dem smart-house-config Tool Menüoption 16 auch das „Samba“ Programmpaket einrichten, mit dem Ihr EMS als Netzlaufwerk unter Windows zugänglich gemacht wird.

Sollte es Ihnen nicht gelingen, Ihr EMS zu reaktivieren, können Sie storm.house um Hilfe fragen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das nicht gratis übernehmen können.
Wir stellen dafür eine Installationspauschale in Rechnung.

Kategorie: Installation

Besorgen Sie sich zuerst selbst die Hardware selbst, Details dazu siehe hier. Raspberrys sind überall im Internet erhältlich.
Dokumentieren Sie bitte Ihre Energietechnik. Das hilft uns allen bei weiteren Gesprächen, denn wir können nicht wissen, welche Geräte Sie besitzen und wie sie verschaltet sind. Das muss aber früher oder später aufgeschrieben werden. Diese Informationen kann Ihnen Ihr Solaranlagen-Installateur geben.
Zum Aufschreiben können Sie diese Vorlage benutzen.

Melden Sie sich bei uns und wir senden Ihnen einen Link zum Download der Software mit der Anleitung zur Installation. Mit dieser Demo-Installation können Sie unser EMS kostenlos für einen Monat ausprobieren.
Sollte das System nicht auf Anhieb mit Ihrer Energietechnik zusammenarbeiten, melden Sie sich per E-Mail an ems@storm.house. Ihre EMS-Installation lässt sich von uns aus der Ferne konfigurieren und wir finden bestimmt eine Lösung, auch wenn sich das unter Umständen einige Tage hinziehen kann.
Wenn Sie die Software erworben haben, schalten wir Ihr Demo-System dauerhaft zur Nutzung frei.

Kategorie: Installation

Während quasi alle neueren Geräte einen IP-Anschluß (Ethernet oder WLAN) bieten, haben ältere Geräte oft nur eine serielle RS485-Schnittstelle. Manchmal wird dies auch als Modbus/RTU bezeichnet.
In diesen Fällen müssen Sie einen RS485-zu-Ethernet oder RS485-zu-WLAN- Adapter wie z.B. den Elfin EW-11 kaufen, installieren und selbst konfigurieren.
Das ist jedem selbst möglich, die Geräte sind im Internet für ca. 35€ erhältlich und laufen nur mit ungefährlicher Niederspannung, oft sind in Heizungsräumen Stromversorgungen mit 12 oder 24 Volt bereits vorhanden.
Bei einem EW-11 ist die Konfiguration durch eine Weboberfläche recht selbsterklärend. Die genauen vorzunehmenden Einstellungen müssen Sie der Dokumentation Ihres Wechselrichters entnehmen und nötigenfalls etwas herumprobieren.
In der Regel funktioniert es mit 9600 bit/s, 8-bit, keine Parität, 1 Stopbit („8N1“), oft auch mit 115200 bit/s.

Konfiguration

Wenn Ihre Wärmepumpe das SGready Siegel hat, finden Sie die Anschlüsse in der Installationsanleitung Ihres Gerätes erklärt. Für andere Geräte lässt sich diese Frage naturgemäß nicht pauschal beantworten.
Grundsätzlich können Sie aber bei jeder einigermaßen neuen Wärmepumpe davon ausgehen, dass diese einen Smart Grid ready Anschluss besitzt oder zumindest Anschlüsse, die denselben Zweck erfüllen.

Im Prinzip bedarf es zur Steuerung der Heizung durch unser EMS nur zweier elektrischer Eingänge:
Ein Eingang, bei dem NICHT geheizt wird, wenn das Signal anliegt sowie
Ein Eingang, bei dem VERSTÄRKT geheizt wird, wenn das Signal anliegt

Der erstere ist der wichtigere der beiden und oft auch unter dem Namen „EVU-Sperre“ o.ä. vorhanden.
Das meiste Geld sparen Sie bereits, wenn Sie einen dynamischen Tarif nutzen und diesen „Heizen jetzt sperren“ Eingang mit einem Aktor verdrahten und so elektrisch mit dem EMS verbinden.
Der zweite Anschluss ist optional. Sie können unser EMS auch ohne einen solchen erfolgreich zum Sparen durch Verschieben der Heizzeiten einsetzen.

Die meisten SGr- und auch anderen Anschlüsse sind potentialfrei ausgeführt, d.h. Sie müssen eine Stromquelle anschließen. Ob das Netzspannung sein muss oder ob auch eine 12 oder 24 VDC Gleichspannung, hängt vom Gerät ab.
Denken Sie aber unbedingt daran, wie gefährlich elektrischer Strom in jedem Fall ist!
Überlassen Sie das Anschließen einer Elektrofachkraft.

Nach der Installation der Demo sollte Ihre Rechner sich mit dem storm.house Support-VPN verbinden. Von dieser Zugangsmöglichkeit hängt es ab, wie wir Sie im Weiteren unterstützen können.
Nennen Sie uns bitte die VPN-IP-Adresse, die Sie im Normalfall in den EMS Optionen unter dem Reiter System als Support VPN IP finden.
Sollte dort nichts, „NULL“ oder eine Fehlermeldung angezeigt werden, müssen wir das Gerät zuerst ins VPN bekommen, was durch pures Hin- und Herschicken von Mails zu einer zähen Aufgabe wird.
Zuvor gibt es aber eine Reihe von Dingen, die Sie selbst ausprobieren können:
Je nach angezeigter Fehlermeldung können Sie versuchen, die Schaltflächen VPN Login neu oder VPN Reset zu nutzen. Wenn Sie im „Support VPN“ Feld einen Link angezeigt bekommen der auf ein erforderlich Login hinweist, dann natürlich erste Schaltfläche.
(Zur Sicherheit müssen Sie zum Ausführen ein zweites Mal zum Bestätigen klicken, ehe der Timer abläuft).
Bitte nicht hektisch Schaltflächen klicken, klicken Sie nur eine der beiden Optionen und warten Sie zwischen Versuchen mindestens 30 Sekunden auf eine Reaktion der Anzeige.
Einen Rechner Neustart können Sie sich in der Regel sparen. In jedem Fall sollten Sie das nur als letztes probieren.
Die vielversprechendere und zumindest relativ schnell durchführbare Möglichkeit ist eine Neuinstallation der Demo. Ein neues Image brauchen Sie dafür normalerweise nicht herunterzuladen. Flashen Sie das Image einfach erneut auf die SD Karte und starten Sie den Raspberry damit wie in der Installationsanweisung beschrieben.

Sollten alle diese Versuche nicht von Erfolg gekrönt sein, melden Sie sich bitte mit einem Screenshot der „System“-Seite per E-Mail bei uns.

Um per Webbrowser oder mit einer Handy-App auf Ihr Energiemanagement-System zugreifen zu können, sollten Sie einen Account bei myopenHAB registrieren.
Die „UUID“ und das „secret“ welche Sie dabei angeben müssen, finden Sie in den EMS-Optionen unter „System“.
Nach der Registrierung können Sie über die vorgenannte URL sicher von unterwegs auf Ihr System zugreifen. Denken Sie daran, die Zugangsdaten im Browser abzuspeichern.
Sie können auch die openHAB App aus den App-Stores für Android bzw. Apple installieren und o.g. Zugangsdaten dort hinterlegen.

Ersatz für den Raspberry Pi oder die SD-Karte können Sie sich frei im Internet besorgen und installieren.

Wenn Sie die EMS-Software neu installieren müssen, können Sie das aktuellste Software-Image hier
herunterladen. Schalten Sie das System durch Eintragen der Lizenzdaten in den EMS-Optionen unter „System“ frei. Der Lizenzschlüssel lag Ihrer Rechnung bei.

Im smart-house-config Tool finden Sie die Menüoptionen 50/51 zum Erstellen einer Konfigurations-Sicherung, sowie um diese wieder einzuspielen.
Wenn ihr System funktioniert, machen Sie unbedingt ein solches Backup, um im Fall der Fälle darauf zurückgreifen zu können. Dieses finden Sie unter `/var/lib/openhab/backups`, von dort können Sie es mit Tools wie z.B. winscp abholen. Sie können mit dem smart-house-config Tool Menüoption 16 auch das „Samba“ Programmpaket einrichten, mit dem Ihr EMS als Netzlaufwerk unter Windows zugänglich gemacht wird.

Sollte es Ihnen nicht gelingen, Ihr EMS zu reaktivieren, können Sie storm.house um Hilfe fragen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das nicht gratis übernehmen können.
Wir stellen dafür eine Installationspauschale in Rechnung.

Produkt

Kategorien: Installation Produkt

Unser EMS ist ein reines Software-System.
Die Hardware bitten wir Sie selbst beizusteuern, sie ist überall im Internet günstig erhältlich.

Für den Fall, dass Sie nach dem Test so zufrieden mit unserem Produkt sind, dass Sie es erwerben wollen, können Sie nach dem Kauf einer Lizenz das System direkt weiternutzen.
Ansonsten können Sie die Hardware auch vielfältig anders nutzen oder an den Händler zurückgeben.

Die Software und alles Weitere zur Installation erhalten Sie unter /download-ems.

Testdauer und -umfang

Sie können die Testversion etwa einen Monat lang testen. In aller Regel sollte das genügen, um herauszufinden, ob die wichtigsten Ihrer Haustechnikkomponenten mit unserem EMS zusammenarbeiten und um sich ein Bild über die Leistungsfähigkeit des Systems zu machen.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie einen längeren Testzeitraum wünschen.

Unterstützung benötigt?

Wenn Sie mit der Konfiguration unserer Testversion Schwierigkeiten haben, melden Sie sich bei uns und wir versuchen Ihnen zu helfen. Bitte haben Sie allerdings Verständnis dafür, dass wir unentgeltlich nicht dabei helfen können, das System vollumfänglich aufzusetzen. Daher sind in diesem Rahmen keine Beratungsleistungen möglich und wir beschränken uns auf das Allernötigste, um das System zum Laufen zu bringen.
Wenn Sie eine vollwertige Installations-Dienstleistung wünschen, erwerben Sie diese bitte zum Pauschalpreis von z.Zt. 119,- €.

Nennen Sie uns bei Kontaktaufnahme bitte die Support-VPN IP-Adresse (wird unter EMS Optionen – System angezeigt) und schicken Sie uns die e Konfigurationsdatei bitte so weit wie sinnvoll ausgefüllt mit.
Sollte Ihnen an dieser Stelle keine IP-Adresse angezeigt werden, versuchen Sie hiermit den VPN-Zugang zum Laufen zu bringen.

Installation

Nach erfolgreicher Installation können Sie unter http://smarthouse:8080/ auf das EMS zugreifen (oder statt smarthome der entsprechenden IP-Adresse).
Alle für den Test nötigen Einstellungen sollten sich über das Optionen-Menü vornehmen lassen.
Der Zugriff auf das zugrundeliegende Smart Home System ist im Rahmen des Testes nicht möglich.
Das Passwort für den Vollzugriff auf alle Menüpunkte gibt es daher auch erst beim Kauf.

Grundsätzlich gilt ab jetzt: lassen Sie den Rechner bitte laufen. Das EMS ist ein komplexes Computersystem und verträgt es nicht gut, wenn man es einfach aus- und wieder einschaltet.
Fehlfunktionen beheben Sie damit übrigens auch nie.
Sollte das sich mal nicht vermeiden lassen, dann fahren Sie den Rechner bitte herunter, indem Sie über die EMS Optionen unter System „Rechner AUS“ auswählen (ein zweites Mal zur Bestätigung klicken).
Dort finden Sie auch Schaltflächen, um den VPN-Zugang und verschiedene Teilkomponenten des EMS zurückzusetzen, wenn Sie im späteren Verlauf damit Schwierigkeiten haben sollten.

Der zweite Tipp ist: Gemach! Bitte nicht wild herumklicken und sofortige Effekte erwarten.
Richten Sie zuerst Ihre Geräte im EMS ein, bevor Sie versuchen, irgendwelche Komponenten neu zu initialisieren oder zurückzusetzen oder andere Einstellungen auszuprobieren.
Ohne vollständige vorherige Einrichtung macht das keinen Sinn und wird nicht funktionieren.

Konfigurieren Sie Ihre Geräte

Unser EMS ist ein System mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Davon ist es abhängig, welche Einstellungen Sie in den EMS Optionen vornehmen müssen, bevor das System an die Arbeit gehen kann. Bitte nehmen Sie sich vor den ersten Konfigurationen einen Moment Zeit für die Planung und schreiben auf, was Sie über die beteiligte Haustechnik wissen.
Wir dokumentieren unsere Installationen mit einer Vorlage, die wir unsere Kunden ausfüllen lassen.
Das erleichtert die weitere Kommunikation enorm und bewährt sich immer wieder, entsprechend bitten wir Sie um Ausfüllen und Mitschicken der Übersicht, wenn Sie Nachfragen an uns richten.

Damit die meisten Werte überhaupt und richtig angezeigt, muss unser System so konfiguriert werden, dass es die bei Ihnen vorhanden Haustechnikgeräte auslesen kann. In einigen Fällen müssen die Geräte zuerst so eingerichtet werden, dass sie das zulassen.
Füllen Sie bitte vor allem den Reiter „Energiemanagement“ in den EMS Optionen so weit Ihnen bekannt aus. Eine Starthilfe und hoffentlich hilfreiche Hinweise zu Ihrem Wechselrichter finden Sie hier in der Dokumentation und im Besonderen, wie man Modbus-Kommunikationsprobleme lösen kann.

Wo kommt der angezeigte Verbrauch her? Ich habe doch gar kein Auto …

Wenn Sie unser System frisch installiert haben und das erste Mal die Energieübersicht sehen, werden etwa 4 kW Verbrauch angezeigt. Das liegt daran, dass zu Demonstrations-Zwecken standardmäßig ein „Pseudo-“ E-Auto voreingestellt ist. Sie beenden den Spuk, wenn Sie in den EMS-Optionen unter „E-Auto“ ein anderes Modell oder dort „keine“ als Wallbox auswählen.