Was ein Energiemanagement-System bringt

Ein gut gemachtes EMS spart direkt bares Geld.
Und das storm.house EMS mit seiner durchdachten Automatisierung bringt sogar ein klein wenig Seelenfrieden allen, die das ständige „Dran-Denken-Müssen“ stresst, wie man Klimaschutz am besten im Haushalt umsetzt.

wieviel spart ein EMS ?

Wenn die Aktivzeiten Ihrer Großverbraucher durch das EMS so verschoben werden, dass der Strom dafür vom eigenen Dach kommt, sparen Sie an jeder solchen Kilowattstunde die Differenz zwischen Ihrem Strombezugspreis und der entgangenen Einspeisevergütung1.

Natürlich wissen wir nicht, was Sie bisher an Energietechnik nutzen und wie bewußt Sie bereits mit Ihrem Strom umgehen. Bei den folgenden Werten haben wir uns erlaubt, davon auszugehen, daß die Verbräuche bisher außerhalb der sonnenstarken Mittagszeit stattfanden. Was ja auch nicht ganz falsch anzunehmen ist, da E-Autos typischerweise erst abends geladen werden und der größte Wärmebedarf ebenfalls über Nacht besteht. Als wir die Berechnungen vorgenommen haben, gingen wir von einem Strombezugspreis von 40ct aus. Der durchschnittliche Strombezugspreis hat sich seitdem auf jetzt (Nov.’22) über 48ct erhöht, Neukunden zahlen inzwischen sogar bis zu 60ct, bei unverändert geringer Einspeisevergütung. Die durch das EMS erzielte Marge hat sich also nahezu verdoppelt!
  • In einem typischen Szenario mit einem elektrischen Zweitwagen (oder auch im Homeoffice) kommen Sie auf ca. 280€ Ersparnis im Jahr.
    Selbst bei typischem Pendelbetrieb sind es immer noch 50-80€ – jedes Jahr. Auch ohne Batterie, allein durch den Einsatz unseres Energiemanagement-Systems. Mit zusätzlicher Batterie kommen in beiden Fällen ca. 80% des Fahrstroms vom Dach, das ergibt dann sogar eine Ersparnis von 430€/Jahr.
  • Bei durchschnittlicher Nutzung2 von Waschmaschine und Geschirrspüler sparen Sie knapp 100 € jährlich.
  • Bei Heizung und Warmwasserbereitung per Wärmepumpe können Sie täglich bis zu 10 kWh auf Sonnenzeiten verschieben, das sind 3€ am Tag.
    Hinzu können Vorteile wie eine längere Lebensdauer Ihrer Wärmepumpe durch weniger Taktung kommen.

Klimafreundlich haushalten ohne Stress

Engagierte Menschen kennen die Schwierigkeit, Ihren Anspruch an möglichst klimafreundliches Verhalten auch täglich in praktisches Handeln umzusetzen. Natürlich können wir Vieles von dem, was ein EMS macht, auch selbst übernehmen: die Waschmaschine manuell oder per Timer starten, das E-Auto bei Sonnenuntergang wieder abstöpseln, damit es keinen Netzstrom zieht. Häufig besteht einfach aber nicht die Möglichkeit, auch so zu handeln. Ein EMS kennt zudem die nötigen Messwerte und die Wettervorhersage, kann alle Grossverbraucher koordinieren und einfach bessere Entscheidungen treffen. Es ist auch viel disziplinierter, als wir es sein können.

Vor allem aber erzeugt das ständige „Dran-Denken-Müssen“ bei den meisten Menschen mentalen Stress, auch und gerade bei Sparwilligen: je engagierter, umso größer sind meist auch Unsicherheit und Angst, das Sparen nicht richtig anzugehen. Leicht passiert es dann, dass man sich gedanklich übermäßig damit beschäftigt und bei jeder Wäsche und jeder E-Auto Ladung die Frage stellt, ob sie nicht zu einem anderen Zeitpunkt besser gewesen wäre.
Unser EMS paßt die Ladeleistung laufend an oder verschiebt den Waschgang auf den richtigen Zeitpunkt – damit können Sie es gedanklich abhaken und sicher sein, dass es von ganz allein passiert. Natürlich bringt das nur ein klein wenig Seelenfrieden – aber der ist unbezahlbar, oder ?

und sonst ?

Indirekt hilft ein EMS auf vielfältige Weise dabei mit, dass wir als deutsche Gesellschaft klimafreundlicher wirtschaften können. Beispielsweise verhindert es die Verschwendung von Ökostrom, wenn dieser zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht gebraucht wird. Das wird mit zunehmenden PV-Erzeugungskapazitäten schon bald und häufig der Fall sein (siehe auch „Kappungsfalle“).
Ein netzdienliches Einspeiseverhalten reduziert den Bedarf, Stromtrassen auszubauen.
Bei Mobilität und Heizen macht ein EMS den Umstieg auf Öko-Strom-Alternativen günstiger und beschleunigt so auch die Verkehrs- und Wärmewende.


Die Kappungsfalle

Wir haben bereits heute zu ganz bestimmten Tageszeiten eine 100% Deckung des Strombedarfs in ganz Deutschland durch Erneuerbare Energien, die ja Vorrang bei der Einspeisung haben. Das heisst aber, es wird Strom produziert, den zu dem Zeitpunkt niemand gebrauchen kann. Diesen Strom zu speichern ist unwirtschaftlich und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Mit dem laufenden Zubau an PV-Stromerzeugungskapazitäten und der kommenden Solardachpflicht verschärft dieses Problem sich noch. Wie bereits heute Windkraft muß künftig mehr und mehr auch PV-Strom abgeregelt werden.
Ehrlicher benannt: er wird verschwendet wie ein ökologisch produziertes Kleidungsstück, das schnurstracks in die Restmülltonne wandert, ohne jemals getragen worden zu sein. Neben dem energiepolitischen Umwelt-Frevel gehen einem Anlagenbetreiber dadurch auch zwischen zwei und sechs Prozent seiner PV-Jahresstromproduktion verloren.

In Zeiten, in denen wir jede klimafreundlich erzeugte Kilowattstunde brauchen, wiegt das natürlich schwer und umso mehr, da wir in Zukunft noch viel mehr Strom zum Bewältigen der Wärme- und der Verkehrswende benötigen werden.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, daß vorausschauendes Laden der Batteriespeicher Verluste durch die 70-Prozent-Abregelung bei kleinen Photovoltaik-Anlagen auf nahezu null reduzieren kann.

Besitzer einer Batterie können hier dank der Kappungsoptimierung unseres EMS im Jahresdurchschnitt 2-6% zusätzlichen Strom zum Nulltarif erzeugen und einspeisen, entsprechend 80-240€ im Jahr.
Übrigens: auch ein Heizwasserspeicher ist eine Art Batterie, die Sie mit Mittagssonne füllen können, um von diesem Effekt zu profitieren.


Berechnungsgrundlage

Eine genaue Rechnung ist aufwändig und hängt von vielen individuellen Einzeldaten ab. Wir möchten aber keine unhaltbaren Versprechungen machen und haben uns sehr bemüht, realistisch zu rechnen. Dazu haben wir uns der Tools der HTW Berlin bedient.
Wir haben einen 4-Pers.-Haushalt mit 5000 kWh Jahresverbrauch, einer 3 Jahre alten 10 kWp-PV-Anlage (Einspeisevergütung 10ct) und ein E-Auto mit 10tkm Jahresfahrleistung und einem Brutto-Verbrauch von 18 kWh/100km zugrundegelegt.
Wir haben einen Strompreis von 40ct zugrundegelegt. Inzwischen kostet eine Kilowattstunde bereits 48,16ct (Durchschnitt lt. Verivox-Vergleichsportal, November 2022). Auf diesen Wert wird der Strompreis sich im kommenden Jahr einpendeln.
Die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz staatlich garantierte Vergütung einer Stromstunde liegt je nach Alter der Anlage bei knapp 6,5ct/kWh bei neuen, gut 10ct bei 3 Jahre alten und etwa 19ct bei 10 Jahre alten Anlagen.
Rechnen Sie gern selbst nach. Nutzen Sie die Tools und treffen Sie eigene Annahmen.

1 siehe Berechnungsgrundlage.
2 Laut einer Miele-Studie 140 Wäschen und 185 Spülgänge im Jahr.

was bringt das storm.house EMS Ihnen als Installateur ?

Da quasi keine Hardware-Arbeiten anfallen, können Sie die Installation wahlweise selbst vornehmen oder auch Ihren Kunden ausführen lassen. Anders als mit Produkten im üblichen zwei- oder dreistufigen Vertrieb haben Sie bei unserem EMS gegenüber Kunden keine Verantwortung für die Funktionsfähigkeit. Dennoch profitieren Sie deutlich von einem Einsatz:

  • Sie verbessern die Rentabilität Ihres Gesamtangebotes im Wettbewerb der PV-Anbieter durch Einrechnen der Ersparnisse, die der Endkunde mit dem EMS erzielt. Ihr PV-Angebot wird durch ein EMS deutlich attraktiver für Endkunden als das Ihres Mitbewerbs ohne EMS.
  • Der Mehrertrag in Kombination unseres EMS macht für Ihre Kunden auch die Investition in eine Speicher-Batterie attraktiver als ohne EMS
  • Nutzen Sie ein EMS zum Überbrücken oder Kompensieren von Lieferschwierigkeiten, damit Ihr Kunde nicht anderswo kauft.